2018

 

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, auch Passionszeit genannt. In diesen Wochen bereitet man sich auf das bevorstehende Osterfest vor. Die Karwoche ist die Woche unmittelbar vor Ostern. Sie beginnt mit dem Palmensonntag und ist die Kernzeit der österlichen Passionszeit. Am Palmensonntag gedenkt man des Einzugs Jesu in Jerusalem. Die eigentliche Leidensgeschichte Christi beginnt am Gründonnerstag. An diesem Tag gedenkt man der Gefangennahme Jesu auf dem Ölberg. Der Karfreitag ist der Betrachtung des Leiden und Sterben Christi gewidmet. Mit dem Karsamstag schließlich neigt sich die Karwoche ihrem Ende zu. Wie am Karfreitag finden am Karsamstag zum Zeichen der Trauer keine Eucharistiefeiern statt. Die eigentlichen Osterfeiertage sind der Ostersonntag und der Ostermontag. Am Karsamstag finden die Vorbereitungen für das Osterfest statt, mit denen häufig alte Brauchtümer verbunden sind. Das Osterfest beginnt in der Nacht zum Ostersonntag, wenn die Christen zur Feier der Auferstehung Jesu zusammen kommen. Damit erreicht das Osterfest seinen feierlichen Höhepunkt. Die Osterfeiertage stehen dann ganz im Zeichen der Freude und der Familie.

Ostern

Jedes Jahr zur Frühlingszeit
macht sich der Osterhas bereit.
Eier, die ganz bunt befleckt,
werden flink im Gras versteckt.

Heißa, ist das eine Freude,
für kleine und auch große Leute.
Alle haben Spaß am Suchen.
Und danach gibt’s lecker Kuchen.

Hinterher wird gutgelaunt,
was man gefunden hat, bestaunt.
Selbst Opa, der so viel geschnattert,
hat im Gras ein Ei ergattert.

Der Has putzt müde seine Öhrchen
und knabbert schnell noch an dem Möhrchen.
Ganz geschafft legt er sich hin,
die Pfötchen ruhen unterm Kinn.

 

Ostern ist als Fest der Familie bekannt.


 

An den Osterfeiertagen trifft sich die ganze Familie meist zwei, drei oder vier Generationen in einem Haus.

Nicht nur die jüngsten sind Kinder, sondern auch die Eltern oder Großeltern.

Damit soll das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden und durch das Zusammenkommen symbolisch gezeigt werden, daß die Familie auch im nächsten Jahr zueinanderhält.

Die Kinder haben dabei eine besondere Bedeutung.

Die Kinder stehen für die Fortsetzung des Lebens, nach dem der Eltern und sie sollen den christlichen Glauben weiterleben.

Durch die Auferstehung lebt Jesus weiter und im übertragenen Sinne leben die Kinder ein Stück Leben der Eltern weiter.

An Ostern sind manche Brauchtümer fest mit dem Kind sein verbunden.

Meist schenken die Kinder ihren Eltern oder Großeltern ein selbstgebasteltes Ostergeschenk oder Osterschmuck.

Von den Eltern wiederum gibt es oft ein Osternest mit vielen Süßigkeiten und meist noch Spielzeug oder Kleidung als Ostergeschenk für die Kinder dazu.

Durch die Geschenke gewinnt das Osterfest an Bedeutung für die Kinder.

Zur Osterzeit haben die Kinder in Deutschland ungefähr drei Wochen Osterferien, was nochmals die Bedeutung des Festes unterstreicht.

Die Kinder sind in dieser Zeit viel im Freien und beschäftigen sich mit der aufblühenden Natur.

Viele Spiele werden unter freiem Himmel gespielt.

Wenn es möglich ist wird auch am Ostersonntag die Ostereiersuche im Garten veranstaltet.

Die Mutter oder der Vater verstecken die Ostereier und die Kinder sollen sie suchen.

Der Gottesdienst wird gemeinsam nach dem Osterfrühstück besucht.

Nach dem Essen werden von den Kindern untereinander oder gemeinsam mit den Erwachsenen Osterspiele, wie das Osterhasenspiel, Eierrollen, Hohlei oder Ei im Berg gespielt.