Alte und neue Sorten für Rosenliebhaber

Edel- und Gartenrosen mit schön geformten,
großen Blüten sind sehr gut als Schnittblumen geeignet.
Sie wachen meist auf langen Stielen und haben eine Wuchshöhe
von bis zu 80 cm.
 
  Beetrosen sind gut geeignet für Hecken, Rabatten und Beetbepflanzungen.
Ihre Blütezeit geht bis weit in den Herbst hinein.
Wuchshöhe bis zu 60 cm.
 
Zwergrosen sind für Blumentöpfe, niedrige Beete, Steingärten,
Trögen und Einfassungen an Wegen besonders gut geeignet.
 
Bodendeckerrosen sind besonders geeignet für größere Flächen in Ihrem Garten.
Sie sind reich blühend und ausgesprochen robust.
Wuchshöhe bis zu 50 cm.
 
Kletterrosen eignen sich zum Beranken von Pergolen, Torbögen,
Gartenlauben, Mauern und Zäunen.
Wuchshöhe bis zu 3 m.
 

Januar - Februar

März - April

Mai - Juni

Wenn es stark schneit, sollten Sie Ihre Rosen von der Schneelast befreien. Äste von hohen Rosen könnten unter der Last abbrechen. Schütteln Sie die Äste leicht bis sie schneefrei sind.
Die tiefsten Temperaturen werden oft im Januar und Februar erreicht. Jetzt ist der Winterschutz am wichtigsten. Sie sollten daher den Winterschutz, z.B. Reisig und Tannengrün, regelmäßig kontrollieren. Wind und Schnee lassen den Winterschutz leicht verrutschen.
Für den Rosenfreund gibt es in dieser Jahreszeit wenig zu tun. Die Planung für das nächste "Rosenjahr" ist die einzige Beschäftigung im Winter.
Im März können Sie die Reisigzweige entfernen. Halten Sie für eisige Nächte jedoch einige Zweige griffbereit. Ab Ende März sollten Sie die Rosen abhäufeln.
Nun ist auch der richtige Zeitpunkt für den Frühjahrsschnitt, der außer bei Wildrosen und einmalblühenden Sorten, für die üppige Blüte erforderlich ist.
Im März ist Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen. Bereiten Sie den Boden vor und pflanzen Sie die Rosen bei frostfreier Witterung. Ältere Rosen können Sie jetzt mit mineralischen Langzeitdünger unter die Arme greifen, damit sie schön und kräftig austreiben.
Für Rosenfreunde ist die Blütezeit die schönste Zeit im "Gartenjahr". Leider haben diese schönen und edlen Pflanzen auch kleine Feinde. Kontrollieren Sie Ihre Rosen regelmäßig auf jede Art von Schädlinge. Bei Bedarf sollten Sie sofort mit Pflanzenschutzmaßnahmen reagieren.
Veredelte Rosen entwickeln in dieser Jahreszeit oft Wildtriebe, die Sie auf jeden Fall entfernen sollten. Sie sollten verwelkte Blüten stets herausschneiden. Bei Trockenheit regelmäßig gießen. Eine zweite Düngergabe, Ende Juni, fördert bei öfterblühenden Rosen die zweite Blüte.

Juli - August

September - Oktober

November - Dezember


Es werden keine stickstoffhaltigen Düngemittel mehr verabreicht. Verblühtes und Hagebutten kosten der Pflanze zu viel Kraft, deshalb diese regelmäßig entfernen. Der Lohn Ihrer Mühe ist eine reichhaltige Sommerblüte. Für einmalblühende ist die Pracht nun vorbei. Diese Rosen sollten jetzt geschnitten werden. Lichten Sie jedoch nur leicht aus und lassen Sie die neuen Triebe stehen. An warmen Sommertagen können Sie Ihre Rosen veredeln. Rosen die in Töpfen verkauft werden können den ganzen Sommer gepflanzt werden. Von Oktober bis zum ersten Frost ist Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen. Bereits im September wird der Boden vorbereitet, gelockert und mit Kompost verbessert.
Wurzelnackte Rosen sollten Sie sofort einpflanzen, die empfindlichen Wurzeln trocknen schnell aus. Geht dies einmal nicht, können Sie sie für ein paar Tage an einem schattigen Platz in Ihrem Garten aufbewahren. Das bedeutet Sie legen die Rosen schräg auf ein Beet und bedecken die Wurzeln locker mit Erde. Feuchthalten nicht vergessen.
Anfang September sind die Rosen für eine Gabe Patentkali dankbar, damit die Holztriebe vor dem Winter richtig ausreifen können und frostfester werden.
Vor dem Wintereinbruch müssen veredelte Rosen geschützt werden.
Einen sicheren Winterschutz erreichen Sie mit Nadelreisig, Sackleinen und anhäufeln der Veredelungsstellen. Die Nährstoffe der organischen Düngemittel stehen den Pflanzen erst nach der Zersetzung zur Verfügung, deshalb sollten Sie diese jetzt ausbringen. Das hat zur Folge, dass die Pflanzen im Frühjahr pünktlich zum Austrieb davon profitieren.
Nach stürmisch kalten Nächten den Winterschutz kontrollieren und bei Bedarf erneuern.